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Am 16.03.2007 Erstellt von: klaus Datum: 16. March 2007 19:30 Autor: Quelle: Riesenandrang bei Veranstaltung des DRK-Ortsverein "Wer hilft mir wenn..."
Großer Informationsbedarf besteht nach wie vor zu Generalvollmacht, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung. Der Saal im DRK Haus in der Rotkreuzstraße war bis auf den letzten Platz gefüllt. In sehr kompetenten, informativen Referaten erläuterten der Vorsitzende des DRK-Ortsververeines Jürgen Hurrle, Notar Dr. Benno Sefrin und Dr. med. Norbert Schoppé den interessiert zuhörenden Besuchern alle wichtigen Sachverhalte, die zu beachten sind.
Der DRK Ortsverein hat sich auf Grund der regen Nachfrage spontan zu einer weiteren Veranstaltung zu diesem Thema entschlossen. Am 23.04.2007 um 17:00 Uhr haben die Bürgerinnen und Bürger im DRK-Haus in der Rotkreuzstraße noch mal die Möglichkeit die drei Referenten zu hören. Jürgen Hurrle begrüßte die Gäste im DRK Haus und war sehr erfreut über den regen Zuspruch. "Das zeigt wie wichtig es ist, solche Veranstaltungen durchzuführen, gerade weil nach wie vor oft noch widersprüchliche Aussagen durch die Medien gehen". Er würde es sehr begrüßen, wenn zur weiteren Veranstaltung noch mehr jüngere Menschen sich dieser Thematik annehmen würden. Es kann jeden treffen und es ist sehr wichtig, rechtzeitig vorgesorgt zu haben für den Fall, dass man nicht mehr selbst fähig ist, sein Leben zu ordnen. Notar Dr. Benno Sefrin erklärt umfassend die unterschiedliche Bedeutung der Vollmachten bzw. Verfügungen inhaltlich und rechtlich. "Im Jahr 2004 waren 1.157.819 Menschen laut statistischem Bundesamt in der Situation ihre Angelegenheiten über einen Betreuer regeln zu lassen, dies zeigt deutlich die Notwendigkeit auf, rechtzeitig solange man noch selbst in der Lage ist, Vorsorge für den Fall "was ist, wenn" zu treffen. Dr. med. Norbert Schoppé widmet sich in seinem Referat intensiv der Patientenverfügung. Insbesondere geht er auf die Interpretationsmöglichkeiten bei evtl. "unscharfen" Formulierungen in Verfügungen ein. "Es sollte auf gar keinen Fall mal so auf die Schnelle zwischen Tür und Angel ein Formular unterschrieben werden. Lieber mal den Hausarzt fragen" betont er. Die Besucher wurden insgesamt u.a. darüber informiert - Wo hinterlege ich die Vollmachten oder Verfügungen? - Wann brauche ich einen Notar? - Wann reicht eine beglaubigte Unterschrift? - Wo kann ich die Unterschrift beglaubigen lassen? - Welche Kosten entstehen für die Dokumente? - Wie oft muss ich so ein Dokument verfassen? - Wann brauche ich eine Bestätigung eines Arztes? usw. Nach einer regen Fragestunde, bedankt sich Jürgen Hurrle bei den Besuchern. "Neben diesen Themen wird unser DRK Ortsverband weitere Veranstaltungen in diesem Jahr durchführen, so zum Beispiel am 03.05.2007 18:30 Uhr auch im DRK Haus eine Information von Holger Killat, Kardiologe zum Thema "Oxidativer Stress". Dabei geht es darum, dass der größte Teil der Menschen geschädigte Zellen und damit ein erhöhtes Krebsrisiko hat. Gehören auch Sie dazu? Auf der neuen Homepage des DRK Ortsverbandes www.drk-hassloch.de können alle Dienste und Termine im Einzelnen nachgesehen werden. (DSchu) |